Wir nutzen unsere unfreiwillige Auszeit, um unseren Kolleg*innen mal auf die heimischen Schreibtische zu schauen und zu fragen, wie sie die Pandemie verändert hat. In diesem Beitrag erzählt uns Inga aus dem Tourneebooking, wie ihr Alltag innerhalb weniger Tage auf den Kopf gestellt wurde, warum sie den letzten Sommer trotz der fehlenden Konzerte ganz gut genießen konnte und wie zum Teufel ein Sportboot in diese Geschichte passt.
Wir nutzen unsere unfreiwillige Auszeit, um unseren Kolleg*innen mal auf die heimischen Schreibtische zu schauen und zu fragen, wie sie die Pandemie verändert hat. Christian Wiesmann (genannt Wiesmann) ist ein Urgestein im FKP Scorpio-Kosmos: Bereits seit 20 Jahren in der Branche unterwegs, seit rund neun Jahren Local Head Promoter und seitdem auch für alle FKP Scorpio-Shows in Hamburg und in Norddeutschland verantwortlich. Heute berichtet er im Blog über seine Erfahrungen des letzten Jahres und die besonderen Herausforderungen während der Corona-Pandemie.
Auch wenn unser Geschäft still steht, arbeiten wir im Hintergrund schon lange an neuen Konzepten für sichere Live-Veranstaltungen. Konkret geht es darum, Konzertbesuche während und nach der Corona-Pandemie durch adaptive Infektionsschutz- und Hygienekonzepte, sichere Kontaktdatennachverfolgung, Cashless Payment und verständliche Kommunikation für unsere Gäste so sicher und angenehm wie möglich zu machen. Jasper Barendregt leitet das Projekt und erzählt im Interview, wie die Arbeit genau aussieht, und warum er sich selbst als schwierigen Gast bezeichnet.
Wir nutzen unsere unfreiweillige Auszeit, um unseren Kolleg*innen mal auf die heimischen Schreibtische zu schauen und zu fragen, wie sie die Pandemie verändert hat. Den Anfang macht Inga, die ihren Schreibtisch für das Foto garantiert vorher aufgeräumt hat. Warum die 30-Jährige in der Pandemie unter die Kriminologinnen gegangen ist und nebenbei dafür sorgt, dass es mit dem Impfen vorangeht, erzählt sie hier:
"Am Ende wird alles gut werden und wenn noch nicht alles gut ist, dann ist es noch nicht das Ende." Das soll Oscar Wilde mal gesagt haben, und dementsprechend steckt auch mehr in diesen Worten als ihre Naivität vermuten lassen. Jede*r in unserem Team hat sie im vergangenen Jahr während des Lockdowns gemeinsam mit einem Geschenk als Postkarte erhalten, die heute an vielen Kühlschränken klebt. Damals hat noch niemand ahnen können, dass wir ein zweites Mal auf das Hurricane und Southside verzichten müssen und auch alle anderen Events derzeit noch stillstehen. Immerhin: Unglaubliche Lust auf Live haben wir noch immer, das Zitat gilt für uns nach wie vor. Höchste Zeit, mal wieder bei den Chefs durchzuklingeln, um zu fragen, wie's so geht.
Unsere Banner und Fahnen sind Schmuckstücke, Wegweiser, Hinweisgeber, Karten und Orientierungspunkte auf all unseren Festivals. Als uns ein soziales Start-up namens "BagUp" in 2018 vorschlug, dass aus den wiederstandsfähigen Materialien am Ende ihres Lebens auch noch Taschen oder Rucksäcke werden könnten, waren wir sofort begeistert. Denn neben der Tatsache, dass durch das Upcycling Abfall vermieden wird, sorgt Bagup auch für eine (Re-)Integration seiner Mitarbeiter*innen in den Arbeitsmarkt. Nun ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Onlineshop ist endlich am Start!
Wir geben es zu: Die Laune unseres Teams während der M'era Luna Crypt Edition hätte besser sein können. Auch das tollste digitale Ersatzprogramm kann die gemeinsame Zeit vor den Bühnen eben nicht ersetzen. Doch dann kam Torsten. Der M'era Luna-Veteran hatte sich wie viele unserer Gäste mit Familie und Freunden getroffen, um zumindest ein bisschen Festivalstimmung zu erleben - und seiner Freundin Ribanna über unser Festivalradio M'era Luna FM eine wichtige Frage zu stellen.
Lasst uns über Rassismus sprechen. Aber nicht über den, der in kahlrasierten Köpfen spukt. Auch nicht über den der Anzugträger, die wir zähneknirschend in unserem Parlament dulden. Heute sprechen wir mal über uns. Über Menschen, die eigentlich weltoffen sind, aber Rassismus vor allem mit plumpen Parolen und Gewalt verbinden. Das Eingeständnis, dass auch wir ein Teil von Diskriminierung sein können, fällt nicht immer leicht. Gut, dass es Menschen wie Tupoka Ogette gibt, die andere bei diesem unbequemen Erkenntnisprozess begleiten.
Wir haben gerade eine Pressemitteilung mit den Erfolgen unserer CO2-Ausgleichsmaßnahmen herausgegeben. Da steht alles drin: Wie wir in den letzten Jahren mit Gästen und Künstlern auf Konzerten und Festivals sage und schreibe mehr als 40.000 Euro für Atmosfair gesammelt haben, wie genau das funktioniert und wer alles mitgeholfen hat. Nur eine ketzerische Frage haben wir uns für den Blog aufgespart: Wär's für den Planeten nicht einfach besser, wenn wir wie in diesem Jahr alle zuhause geblieben wären?
Das Highfield vom 14. bis 16. August hätte eigentlich das sonnige und euphorische Ende unseres Festivalsommers markiert. Eigentlich - denn wir wissen alle, dass der Sommer bislang zwar sonnig, aber in Sachen Euphorie durchaus ausbaufähig war. Immerhin sind wir in dieser Situation nicht alleine: Auch unsere Freunde von Viva con Agua (VcA) spüren die Auswirkungen der Corona-Krise in ihrer gemeinnützigen Arbeit für sauberes Trinkwasser und Hygiene. Sie und unsere Festivals haben aber noch etwas gemeinsam: Wir versuchen, positiv zu bleiben und trotzdem zu feiern - aber nicht wie das manche bei Demos in Berlin oder Stuttgart tun, sondern schön brav zuhause. Willkommen beim Homefield!
So schallte es gleich durch mehrere Wohnzimmer unserer Kollegen am vergangenen Mittwochabend. Wir, im Nachrichten-Olymp der deutschen Abendunterhaltung? Wer das schafft, hat entweder etwas sehr falsch oder sehr richtig gemacht. In unserem Fall gab es trotz aller Herausforderungen durch die Corona-Pandemie eine Erfolgsgeschichte zu vermelden: die Hurricane und Southside Home Edition!
Die letzten Wochen und Monate waren für unsere Gäste, Künstler und uns selbst eine Zeit voller Fragezeichen. Mittlerweile haben wir für Klarheit bei den wichtigsten Fragen gesorgt - eine gute Gelegenheit, um in unserem Podcast zu erzählen, was in der letzten Zeit bei uns genau passiert ist.