Mal ehrlich: Ein Zelt aufzubauen ist gar kein großes Ding. Unserer Erfahrung nach tun sich manche Festivalgäste eher mit seinem Abtransport schwer – zumindest nach drei Tagen Party. Für solche Fälle kommen unsere Freunde von Hanseatic Help ins Spiel, die auf dem Hurricane Schlafsäcke, Isomatten und Zelte sammeln, aufbereiten und an Menschen weitergeben, für die diese Dinge keine Wegwerfprodukte sind. Wir haben mit Janina Frauendiener gesprochen, die das Projekt ehrenamtlich leitet.
2017 wurde eine kleine Idee zu einem großen Projekt: Mit "Wo geht's nach Panama" führte FKP Scorpio als erster deutscher Festivalveranstalter ein Codewort ein, um seinen Gästen in jeder Notsituation einfach und unkompliziert Hilfe anbieten zu können. Unsere Festivalcrew, das Barpersonal, die Secus, Sanitäter und Polizei oder Feuerwehr kennen das Konzept alle und können so jederzeit und niedrigschwellig Hilfe leisten.
Prost! Wir stoßen mit einem Wasser auf 15 Jahre Freundschaft und eine ebenso erfolgreiche wie besondere Non-Profit Organisation an, die gar nicht so genannt werden will. Denn Viva con Agua macht vieles anders – unter anderem, indem sie immer wieder aufs Neue beweisen, dass ernste Themen keinen ernsten Ton brauchen oder Spenden noch eine andere Währung haben können als Geld. Aber auch in harten Zahlen gemessen ist die Partnerschaft mit unseren Festivals ein Erfolg: Allein in 2022 kamen rund 83.000 Euro an Spenden zusammen.
Wir werden als Konzert- und Festivalveranstalter öfter gefragt, warum wir eigentlich das machen, was wir machen. Darauf gibt es eine klare Antwort: Musik ist Livekultur, und Kultur ist das, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Klingt kitschig? Kann sein, aber wir haben Beweise. Vorhang auf für das Highfield Streetteam!
Zieh ins Camp! Das Festival ist dein Zuhause auf Zeit. Auch hier musst du dir manchmal Hals und Ohren waschen, deine Höhle rein halten und vor der Tür – bzw. dem Reißverschluss – kehren. Der Vorteil ist: Du gehörst damit zur Elite im Trash-Business.
Gerade in Anbetracht der derzeit schwierigen Lage in der Livemusik ist es wichtig, jungen Talenten eine Bühne zu bieten. Die mittlerweile fünfte Ausgabe unseres Showcase-Festivals "Mucke bei die Fische" ist die erste nach der Pandemie und fällt in eine Zeit, die insbesondere für neue Künstler*innen nicht einfach ist. Höchste Zeit also, dass ihr eure Nase in die frische Brise steckt und euch ein paar spannende neue Talente in die Playlists spülen lasst!
Die wundervollen Menschen von Viva con Agua sind seit gut 15 Jahren Partner und Freund*innen von uns, ohne die ein Festivalsommer undenkbar wäre. Deshalb lotsen wir euch heute auf ihren Blog, wo wir mit ihnen über den Neustart der Livekultur mit allen aktuellen Herausforderungen und Chancen sprechen, denen sowohl Veranstalter als auch eine gemeinnützige Organisation wie Viva con Agua gegenüberstehen.
So viele Leute wir bei FKP Scorpio sind, so viele Musiken wabern hier täglich über Kopfhörer, Laptop-Speaker, Boomboxen oder per mündlicher Eigeninterpretation durch die Flure. Und das alles in Vorbereitung auf das einzig Wahre: das Live-Erlebnis! Ich will euch mal erzählen, was ich heute höre, und gehe dafür in meine jugendlichste Jugend zurück.
Teilhabe am kulturellen Leben ist eine Selbstverständlichkeit - aber leider nicht für alle Menschen. Personen mit Behinderungen treffen im Alltag immer noch auf viele Barrieren, die für den Großteil der Gesellschaft unsichtbar sind. Schon eine Kabelbrücke kann für einen E-Rollstuhl ein großes Hindernis sein, während Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen, Lern- oder Leseschwierigkeiten andere Herausforderungen meistern müssen. Hier lest ihr, was wir tun, damit sich auf dem Tempelhof Sounds möglichst viele Menschen willkommen fühlen können.
Wer hören will, muss planen: Jeder, der mal auf einem Festival war, weiß, dass es mit der viel beschworenen Freiheit zumindest bei der Konzertplanung nicht weit her ist. Außerdem sieht der persönliche Timetable spätestens nach einer Stunde Tanzen oft so aus wie der damalige Stundenplan aus der 7c, der sich, ebenso unleserlich wie ungeliebt, gerade so ins Federmäppchen quetschen ließ. Aber zurück in die Zukunft: Wie toll wäre es, wenn man die Bandplanung digital vor dem Festival erledigen könnte? Oder durch eine interaktive Karte die schnellste Route von Bühne A nach Bühne B findet, die es einem obendrein erlaubt, auf dem Weg noch schnell ein paar Pommes zu tanken? Wenn das für euch interessant klingt, haben wir gute Nachrichten.
Wald aufforsten beim Web durchforsten – das klingt zu schön, um wahr zu sein? Vielleicht, aber das Social Business aus Berlin hat mit viel Einsatz und hoher Transparenz schon längst bewiesen, dass die Idee wirklich funktioniert und global einen Unterschied macht. Rund 150 Millionen Bäume wurden in allen Projektgebieten bislang gepflanzt - immer in Kooperation mit lokalen Partnern und der Maßgabe, nicht einfach Bäume zu zu zählen, sondern nachhaltige Lebensräume zu schaffen.
Zugegeben: Das heutige Thema verleitet zu schlechten Wortspielen. Wir versuchen aber, uns am Riemen zu reißen. Es geht nämlich um Wichtiges. Es geht um: Kacke. Ehrlich gesagt sogar um eure Kacke, wenn ihr das Tempelhof Sounds besucht. Auf dem Festivalgelände werden nämlich 100 Trockentoiletten unseres Partners Finizio stehen, die eine deutschlandweit einzigartige Pilotanlage zur Humusgewinnung betreiben. Was eure Hinterlassenschaften damit zu tun haben? Spült euren Ekel das Klo runter und folgt uns auf eine Reise in die faszinierende Welt der Recyclingdünger!