Eine gute Idee erkennt man meist daran, dass sie mehrere Probleme auf einmal löst. Florence Kroll und Sandra Kloke vom Social Business BagUp hatten genau so eine Idee, die wir von Beginn an unterstützt haben - und haben damit nun verdient Erfolg. Aus Festivalbannern, die wir nicht mehr verwenden können und an BagUp spenden, fertigen Frauen in einem integrativen Betrieb Taschen und Rucksäcke, die genauso stylisch wie praktisch sind. Davon profitieren nicht nur Festivalfans, sondern auch Mensch und Umwelt.
Kaffee kochen und Akten stapeln - das muss nicht unbedingt sein. Also zumindest nicht, solange es nicht mein Kaffee und meine Akten sind. Praktika sind aller Klischees zum Trotz immer noch die wichtigste Währung des Berufseinstiegs. Umso schöner ist es deshalb, wenn man auch für bare Münze genommen wird.
Klassische Musik, Elektronik und Popkultur sind schon längst keine Gegensätze mehr. Die Grenzen verschwimmen, völlig neue Musik entsteht. Heute ist die Neoklassik als innovative Strömung fest in der gegenwärtigen Musikwelt etabliert. Gemeinsam mit der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette machen wir mit der Konzertreihe „ProArte X“ erneut führende internationale Vertreter der genreübergreifenden Klassikszene erlebbar. Wir erklären, warum "Klassik" in diesem Fall auch "Techno" bedeuten kann und Musik nicht immer nur schön sein muss.
Wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man Spaß hat: Mit dem Highfield vom 16. bis 18. August ist die Saison unserer Open-Airs schon wieder vorüber. Und, leider wahr, der Sommer eigentlich auch ein bisschen. Aber keine Sorge! Wir blicken noch mal zurück auf ein Wochenende voller Sonne, Musik und Beachpartys mit Seemonstern. Apropos: Das Highviech lässt schön grüßen und freut sich schon jetzt mit uns auf den Festivalsommer 2020.
Samer Tannous (49) war Hochschuldozent in Damaskus, bevor er 2015 mit seiner Familie nach Rotenburg an der Wümme geflüchtet ist. Mittlerweile arbeitet er als Französischlehrer und schreibt in seiner SPIEGEL-Kolumne "Kommt ein Syrer nach Rotenburg" sehr lesenswert darüber, was Deutsche und Syrer eint oder unterscheidet. Auf dem Hurricane hat Samer unter anderem gelernt, was ein Moshpit ist, und warum man hungrig nach Musik sein kann. Über seine Erfahrung in Scheeßel, unterschiedliche Musikkulturen und warum wir Deutschen es immer wieder schaffen, ihn zu überraschen, spricht er mit uns im Interview.
Für uns ist das Beste an Festivals auch immer das Team, mit dem man die unzähligen Aufgaben einer Großveranstaltung gemeinsam bewältigt. Beim M'era Luna freuen wir uns in diesem Jahr ganz besonders über neue Kollegen, die sich über die proTeam Himmelsthür gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Diakonie Himmelsthür, zu uns gesellen. Die Hildesheimer Einrichtung unterstützt Menschen mit Assistenzbedarf seit mehr als zwei Jahrzehnten bei der beruflichen Orientierung und Integration - und davon profitieren nicht nur die Teilnehmer selbst, sondern wir alle.
Festivals feiern nicht nur Musik, sondern gleichzeitig auch Freundschaft und Zusammenhalt. Wer nicht sowieso in der Gruppe anreist, hat spätestens an Tag 2 neue Freundinnen und Freunde. Aber das Gemeinschaftserlebnis beginnt nicht erst vor Ort. Wir alle wissen, dass die Initiative meist von den guten Seelen im Freundeskreis ausgeht: Diejenigen, die alles planen, die den Ticketkauf für die Gruppe übernehmen, anschließend Packlisten schreiben und persönlich darauf achten, dass auch wirklich jeder ihrer Buddies Sonnencreme und Gummistiefel dabei hat. Diesen Leuten wollten wir mit unserem Botschafterprogramm, das beim Hurricane und Southside gerade wieder an den Start gegangen ist, danke sagen. Das Prinzip ist einfach: Wer seinem Freundeskreis ohnehin schon immer Tickets organisiert hat oder einfach nur Vorteile abstauben will, wird durch das Botschafterprogramm mit besonderen Prämien belohnt. Louise Phipps von unserem Partner Mitra erklärt im Interview, warum das Konzept erfolgreich ist.
Klar: Wenn man sich was ausleiht, gibt man es so zurück, wie man es vorgefunden hat. Das gilt natürlich auch für unsere Festivalgelände, für die wir unter anderem Flächen von Landwirten pachten. Kurz vor Abschluss der Reinigungsarbeiten steht auch beim Hurricane der mittlerweile schon traditionelle Rundgang übers Gelände an, der viel mehr ist als ein netter Spaziergang mit unserem Reinigungspartner Procertus und einem Vertreter der Landwirte. In diesem Jahr war ich zum ersten Mal dabei und habe so mitbekommen, was alles dazu gehört: Laufen, bücken, letzte Säcke vollmachen - fühlt sich manchmal an wie Triathlon und dauert auch fast genauso lange. Aber wenn wir nach fünf Stunden und rund 220 Fußballfeldern das Gelände anständig übergeben haben, war es das und die rund einwöchigen Aufräumarbeiten definitiv wert.
Normalerweise geht es hier um Musik und Entertainment, aber immer auch um interessante Menschen, die für uns arbeiten oder die wir treffen. Einer von ihnen ist Landwirt Sven Trochelmann, dessen Hof ganz in der Nähe vom Festivalgelände liegt. Als Hurricane-Fan der ersten Stunde war er schon bei der ersten Ausgabe 1997 dabei, aber die letzten Jahre fehlte ihm leider immer die Zeit. Woran das liegt, und was es heutzutage bedeutet, Bauer zu sein, hat uns Sven erzählt, als er uns im Scheeßeler Pop up-Store besuchen kam. Schnell wurde klar: Trotz Familie, Laden und Bauernhof - Sven muss wieder zum Hurricane!
Vor etwas über einem Jahr haben wir einen Prozess gestartet, den wir „FKP Scorpio Identity“ genannt haben. Bis jetzt sind daraus eine feste Firmenphilosophie, eine Mitarbeiter-Charta, Vortragssessions, eine jährliche Mitarbeiterumfrage und mehrere andere Initiativen gewachsen. Am wichtigsten aber ist die Beobachtung, dass die Zufriedenheit im Team weiter gestiegen ist und Barrieren zwischen den einzelnen Abteilungen eingerissen wurden. Es gibt noch einiges zu tun, aber der Prozess ist im Gange. Wie kam es eigentlich dazu?
In dieser Woche wollen wir keine großen Worte verlieren. Zum einen, weil wir am Hurricane- und Southside-Wochenende alle Hände voll zu tun haben - zum anderen, weil man die unvergessliche Atmosphäre auf Musikfestivals sowieso nicht in Worte fassen kann. Stattdessen gibt's hier ein paar der besten Bilder: vom Aufbau, den ersten Künstlern und natürlich unseren Gästen.
Wie verhält man sich während einer Evakuierung? Mal sehen: Ruhe bewahren, eigene Sicherheit beachten, anderen Leuten helfen, Song schreiben... Song schreiben? Beim selbst für unsere Verhältnisse außergewöhnlich nassen Hurricane 2016 ist genau das passiert, und ein viraler Hit und mehrere Livegigs später ist das aus FKP Scorpio-Mitarbeitern und Besuchern bestehende #HURRICANESWIMTEAM auch in 2019 wieder am Start. CEO Stephan Thanscheidt und Journalist und Moderator Christoph "Stoffi" Karrasch erklären, wie es dazu kam und warum sie in 2019 ausnahmsweise halbwegs regelmäßig geprobt haben...