Egal ob Unfall, OP oder schwere Krankheiten: Blutspenden retten Leben – und allein in Deutschland werden jeden Tag rund 15.000 Blutpräparate gebraucht. Die wichtigsten Organisatoren dafür sind die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die warnen: Die Zahl an Erstspendern ist rückläufig, und die flächendeckende Versorgung in Gefahr. Deshalb haben wir gemeinsam mit den DRK-Blutspendediensten NSTOB und Nord-Ost die Aktion „Musik geht ins Blut" gestartet, die mit tausenden Terminen Spender*innen mobilisieren soll und ihnen die Chance auf Gratis-Festivaltickets bietet.
Wir nutzen die positive Kraft unserer Musikfestivals bewusst für die gute Sache. Allein 2024 sind beim Hurricane, Southside, Highfield und M’era Luna insgesamt 128.000 Euro für gemeinnützige Zwecke zusammengekommen. Hier erklären wir, wo diese Summe genau hinfließt – und was wir tun, um selbst Müll zu Geld zu machen.
„Nach Hause gehen und die letzten Monate genießen“: So lautete der letzte Rat von Marie Fays Ärzten, als Anfang 2023 fest stand, dass ihr Körper die Chemotherapie wohl nicht mehr packen würde. Gegangen ist sie – aber nicht nur nach Hause: Da sie schon oft auf dem Southside war, wollte sie unser Festival zum vermeintlich letzten Mal besuchen. Heute sagt sie, das Southside habe ihr das Leben gerettet. Die Gründe dafür? Ein unglaublicher Zufall, Maries ungebrochener Wille und in Zukunft hoffentlich auch die Hilfe unserer Festival-Familie.
Julia Schwendner und Line Tsoj haben die größten Stars der internationalen Musikszene fotografiert. In dieser Folge sprechen sie unter anderem über Kunst und Handwerk, volle Fotogräben, und was es heißt, als Frau in einer Männerdomäne erfolgreich zu sein. Außerdem verraten sie, was ein gutes Bild für sie ausmacht und wie man Konzertfotos mit dem Smartphone schießt, die man sich danach tatsächlich gerne anschaut.
Jedes Jahr sammeln wir auf unseren Festivals Spenden für Viva con Agua. Allein 2024 sind so durch Pfandbecherspenden rund 40.000 Euro zusammengekommen, und mit den Spenden auf all unseren Veranstaltungen stieg dieser Betrag sogar auf rund 90.000 Euro. Aber was passiert mit dem Geld genau? In diesem Beitrag erklären wir, wie Menschen in Uganda von den Spenden profitieren und warum Investitionen in Wasser und Hygiene dort insbesondere für Mädchen und Frauen mehr Teilhabe bedeuten.
Das Hurricane als Wirtschaftsfaktor: Das Rotenburger Wirtschaftsforum (RWF) hat uns eingeladen, über Möglichkeiten regionaler Kooperationen und Sponsorings zu sprechen. Das Interesse war groß: Rund 130 Mitglieder haben unserem Team um Inga Rossbach und Andreas Ibrom dabei zugehört, wie die regionale Wirtschaft gemeinsam mit uns von Kooperationen profitieren kann – und warum keine Idee zu abenteuerlich ist, wenn das Hurricane sogar eine eigene Floristin hat.
Du kannst ein Kind aus dem Krieg holen. Aber wie holst du den Krieg aus dem Kind? Wir versuchen im Gespräch mit der Non-Profit-Organisation War Child, auf diese Frage eine Antwort zu finden und zeigen, wie Musik dabei an verschiedenen Fronten helfen kann. Fest steht: Rund 473 Millionen Kinder weltweit wachsen unter den Auswirkungen von bewaffneten Konflikten auf – und sind leider immer auch diejenigen, die Krieg und Gewalt am hilflosesten gegenüberstehen.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei? Schön wär's! Für unsere Hinterlassenschaften gibt es derzeit leider nur eine Richtung: und zwar in die Kläranlage. Gut, dass auf unseren Festivals unsere Freundinnen und Freunde von Goldeimer mit ihren Trockentoiletten schon seit vielen Jahren zeigen, warum das ein riesiger Griff ins Klo ist. Ihr seid neugierig? Dann spült noch nicht und lest weiter!
Der Umsatz der Musikwirtschaft hat nach mehreren herausfordernden Jahren sein Vor-Pandemie-Niveau erreicht. Also alles wieder gut? Nicht ganz, denn Umsatz ist nicht gleich Gewinn, und an letzterem nagen unaufhörlich die steigenden Produktionskosten. Wer überleben will, muss erfolgreich sein – oder noch besser ausverkauft. Mit Stephan Thanscheidt, CEO und Head of Festival Booking einer der größten Kulturveranstalter Europas, blicken wir auf eine Branche, die sich immer selbst geholfen hat, aber mittlerweile immer öfter an ihre Grenzen stößt.
Psst, wenn du dich bei uns bewerben möchtest, solltest du unbedingt weiterlesen. Denn heute interviewen wir mal die, die sonst die Fragen stellt. So erfährst du nicht nur hilfreiche Tipps zum Bewerbungsprozess, sondern auch, welche Frage du im Interview statt „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ beantworten musst. Gern geschehen!
468 Millionen Kinder weltweit wachsen unter den Auswirkungen von bewaffneten Konflikten auf – und sind immer auch diejenigen, die Krieg und Gewalt am hilflosesten gegenüberstehen. Die Organisation War Child setzt sich in 19 Ländern dafür ein, dass ihre Grundrechte auf Schutz, Bildung und ein Leben frei von Angst und Trauma bestmöglich gewahrt werden. Beachtung dient aber nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ ihrer Arbeit: Denn War Child setzt ganz bewusst auf die Kraft der Musik und hat dafür mit uns einen weiteren Partner gefunden.
Ursprünglich aus der pandemiebedingten Not geboren, ist der Crypt Talk heute eine Institution der Schwarzen Szene und darüber hinaus. Warum? Wahrscheinlich, weil Chris Harms, Sänger von Lord of the Lost, und Stephan Thanscheidt, Geschäftsführer und Festival-Booker von FKP Scorpio, mit großer Verlässlichkeit Dinge aus der Musikwelt erzählen, die man so nirgendwo anders hört. In der fünften Ausgabe, wie immer live auf dem größten Gothic-Festival Europas aufgenommen, erfahrt ihr, an wen Stephan das M’era Luna-Festival verkaufen würde, warum Chris mit Weapons of Mass Seduction droht oder warum Lord of the Lost gerne Scooter hören. Oh, und den Intro-Song habt ihr zum ersten Mal hier gehört, bevor er in den Charts peakt!