Rassismus ist nach wie vor fest in der Gesellschaft und damit auch in unser aller Köpfen verankert. Sich das einzugestehen, ist unbequem und schmerzhaft. Doch wir alle sind nunmal Teil der Gesellschaft und reproduzieren so Rassismus, jeden Tag. Ob wir wollen oder nicht. Durch große oder kleine Gesten, durch unbedachte Aussagen oder auch still und leise durch Gedanken in unseren Köpfen. Was noch viel mehr schmerzt, ist die Tatsache, dass durch Rassismus zahlreiche Menschen anders behandelt werden, weniger Chancen haben als andere, Zuschreibungen ausgesetzt sind, sich als nicht zugehörig fühlen müssen und in der schlimmstmöglichen Ausprägung beleidigt, angegriffen, verletzt und sogar getötet werden. Das muss sich endlich ändern.
...Und wir dachten, es könne nach unserem Wetterpech in 2016 nicht schlimmer kommen. Was soll schon noch passieren? Eine globale Pandemie vielleicht, die all unsere Veranstaltungen inklusive des Festivalsommers betrifft? Vielleicht können wir irgendwann mal darüber lachen - vorzugsweise während wir vor der Bühne stehen und ein Konzert genießen. Bis es so weit ist, stehen wir vor einem ganzen Berg von Herausforderungen, den wir im besten Sinne unserer Gäste, Künstler und unseres Teams abarbeiten, um insbesondere unseren Ticketkäufern möglichst schnell gute Antworten auf die dringensten Fragen zu geben. Unsere CEOs Folkert und Stephan haben sich trotzdem kurz die Zeit genommen, um zu erzählen, was bei uns hinter den Kulissen gerade abläuft.
Das Virus hat die Welt fest im Griff. Uns persönlich fehlt Kultur noch mehr als Klopapier, auch wenn wir absolut hinter den derzeitigen Schutzmaßnahmen stehen. Die Auswirkungen betreffen uns alle, aber als Kulturveranstalter denken wir in dieser Zeit besonders an die vielen (Musik-)Fans, die nicht einfach Kunden, sondern unsere Gäste sind.
Wir sind die Letzten, die man von der verbindenden Kraft der Musik überzeugen müsste. Und trotzdem hat uns die folgende Geschichte besonders gefreut: Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr in Scheeßel hatte Nachwuchsprobleme - und ist heute ein erfolgreiches Beispiel für Musikvermittlung zwischen mehreren Generationen. Wie kam's? Und was hat das mit uns zu tun?
Die Überschrift ist nicht etwa ein überzogenes Marketingversprechen, sondern in diesem Fall ganz und gar wörtlich zu nehmen: 2018 ging unser einzigartiges Festivalformat Plage Noire mit dem ersten Kapitel einer düsteren Legende um die Erscheinung der mysteriösen Isabelle LeFavre an den Start. Seitdem schreiben wir die Geschichte Jahr für Jahr um ein weiteres Kapitel fort, das die Geschehnisse vor Ort prägt. Ob Piraten oder Geisterjäger – die Gäste dürfen sich auf besondere Begebenheiten vor der rauen Ostsee-Kulisse gefasst machen.
Gebt's zu: Ihr habt gedacht, wir hängen ein paar Poster ins Molotow und nennen das Motto-Party. Ihr habt gedacht, wir buchen die Schützenkapelle Hinterkotzingen und nennen das "Secret Gig". Ihr dachtet vielleicht auch, dass wir nicht wirklich eure Eintrittskarten scannen, gegen euch Beer Pong spielen und hinterm Tresen stehen. Ihr habt also die Katze im Sack gekauft und die erste Hurricane Warm-up Party in nur wenigen Tagen restlos ausverkauft! Wir haben uns dafür mit Überraschungskonzerten von Bosse, Maeckes, Helgen, Tonbandgerät, Razz, Juse Ju und Beauty & the Beats bedankt - nur beim Kickern und Beer Pong haben wir natürlich trotzdem keine Gnade gezeigt.
In der zweiten Folge des Access All Areas-Podcasts nimmt Melle eine Frage in Angriff, die viele unserer Besucher beschäftigt: "Wie zum Teufel beginnt man eigentlich genau, ein ganz neues Festival zu planen?!" Am Beispiel des nigelnagelneuen Limestone Festivals erklärt unser CEO und Booker Stephan gemeinsam mit Festivaldirektor Jasper, warum diesem Anfang wirklich ein Zauber innewohnte. Oh, und Gin Tonic gibt es auch.
Was? Ihr habt Gerüchte gehört, dass die nächsten Künstler des Limestone Festivals vor der Tür stehen? Und ihr denkt, dass wir euch einfach so verraten, ob das stimmt? Warum denn eigentlich nicht! Es freut uns, dass viele Besucher der Festivalpremiere genauso stark entgegenfiebern wie wir selbst. Für alle, die es nicht mehr abwarten können, hat unser Geschäftsführer Stephan ein paar Fragen beantwortet, die uns in den letzten Wochen erreicht haben.
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Und wenn es dann auch noch um den Musikgeschmack geht, kann das auch mal in die ein oder andere Diskussion ausarten. Metal-Fans kennen das bestimmt zur Genüge: Ist Metallicas „Master of Puppets“ wirklich das beste Album? Ist „St. Anger“ wirklich so schlecht, wie viele sagen? Es scheiden sich nicht nur die Geister, sondern durchaus auch die ein oder andere Freundschaft (Glaubt mir, das ist wirklich schon vorgekommen). Doch Musik bringt auch zusammen. Ohne sie gäbe es keine Konzerte oder Festivals, logisch.
Klar, wir sind stolz, einige der größten Künstler unserer Zeit in den wichtigsten Venues präsentieren zu dürfen. Aber unsere Arbeit als Konzertveranstalter definieren wir nicht über die Größe des Publikums. Genauso wichtig ist es für uns als Musikfans, vielversprechenden Nachwuchstalenten eine Bühne zu geben. Und mal Mucke bei die Fische: Selbst Ed Sheeran hat bei uns klein angefangen! Wenn's nach uns geht, können ihm noch viele Acts ganz nach oben folgen.
Ok, wir haben lange nachgedacht und Folgendes herausgefunden: Das Blöde an Festivals ist nicht der Zeltaufbau oder eine Schlange vorm Dixi. Auch nicht die Campingnachbarn, die um 4.47 Uhr beschlossen haben, noch mal den Subwoofer zu testen. Genausowenig sind es Regen, Sturm oder Gewitter. Das wirklich Blöde an Festivals ist, dass sie nur einmal im Jahr stattfinden. Und da unsere Vorfreude aufs Hurricane einfach zu groß geworden ist, haben wir das gemacht, was wir am besten können und einfach eine Party organisiert! "No Sleep till Scheeßel | Die Hurricane Warm-up Party" bietet euch am Freitag, den 14. Februar, Festivalatmosphäre im Hamburger Molotow - und einige große und kleine Überraschungen.
In der Natur und trotzdem direkt vor den Toren Münchens: Das Limestone Festival ist ein weiterer Höhepunkt unseres Festivalsommers und präsentiert die besten Künstler aus Hiphop, Urban und Pop am wunderschönen Moosburger See. Dass das Programm am 13. und 14. Juni hochwertig wird, zeigt schon der erste bestätigte Headliner: Megastar Post Malone wird exklusiv bei uns auf der Bühne stehen - mit seiner einzigen Deutschland-Show des Jahres.