ACCESS ALL AREAS: Der Backstage Podcast: S04F06 | Verantwortung und fliegende Bauten
Verantwortung für eine temporäre Kleinstadt: Große Musikfestivals müssen nicht nur auf der Bühne, sondern auch davor und dahinter perfekt organisiert …
Hier mal eine gute Frage, die in unserem Büro relevant geworden ist: Grüßt oder ignoriert man vorbeilaufende Kollegen, während man im Sonnengruß versucht, nicht wie der letzte Depp auszusehen? Ein Dilemma. Momentan scheint sich die stille Übereinkunft durchzusetzen, dass beide Parteien beschämt zu Boden blicken. Das muss aber eigentlich gar nicht sein: Denn der Sonnengruß ist bei uns quasi institutionalisiert, mit Anweisung von ganz oben. Die "Bewegte Pause" soll krumme Büro-Rücken und ausgemergelte Mucker-Körper wieder in Form bringen, oder zumindest dazu animieren, mal wieder die eigenen Sportschuhe zu schnüren. Das Schlimmste ist: es funktioniert.
Wie viel darf Kultur kosten? Diese Frage hängt von vielen Faktoren ab, aber sicherlich nicht von der Profitgier Einzelner. Schwarze Schafe, die Konzerttickets nicht für ihren eigenen Bedarf erwerben, sondern zu Wucherpreisen auf meist zwielichtigen Plattformen weiterverkaufen, schaden dem ganzen Kulturbetrieb, aber vor allem den Fans.
Bessere Nachbarn kann man sich eigentlich nicht wünschen: Sie sind nett, abends meistens leise, und ihre Tür steht jedem offen. Wir möchten noch ergänzen, dass auch ihr Musikgeschmack vortrefflich ist. Kein Wunder, denn die Rede ist vom Team des Highfield Ladens in Leipzig – ein zum Highfield Festival gehörender Shop und Treffpunkt, der mehr ist als eine reine Vorverkaufsstelle. Was den Laden so besonders macht, und warum Anwohner manchmal sogar Kuchen vorbeibringen, lest ihr in diesem Blog.
Viva con Agua hat in seiner dreizehnjährigen Arbeit für sauberes Trinkwasser schon vieles erreicht: Der vom Ex-Pauli-Spieler Benjamin Adrion gegründete gemeinnützige Verein hat in dieser Zeit mehr als 10 Millionen Euro Spenden gesammelt, das Leben von 3 Millionen Menschen in mehreren Ländern nachhaltig verbessert, eine Wasser- und Klopapier(!)-Marke erfolgreich als Social Business aufgezogen und ausgegliedert, die Kunstwelt bereichert und ganz nebenbei unzählige Male bewiesen, wie positiv und unbekümmert „Helfen“ sein kann.
So oder so ähnlich schallt es täglich durch deutsche Redaktionsstuben, wenn sich der nächste Salzbrezel-Hersteller in die Riege der Online-Publizisten aufschwingt. Wir haben uns trotzdem dazu entschieden, und möchten diesen ersten Post nutzen, um zu erklären, warum.