Das M'era Luna war schon immer mehr als Bühnen und Bierstände. Das größte Gothic-Festival Europas feiert die Musik, Kultur und Ästhetik der Schwarzen Szene. Deshalb war es nur konsequent, dass das Design genauso vielfältig ist wie das Angebot aus Musik, Workshops und Kultur vor Ort. Daher steht das Festival ab jetzt in jedem Jahr im Licht (oder besser gesagt: Schatten...) einer anderen mythischen Gestalt, die wir Ikonen nennen, und von denen "Kyberos" ein erster Herold ist. Hintergründe zur Rahmenhandlung veröffentlichen wir Schritt für Schritt im Ikonomicum, heute sprechen wir mit dem Graphic Designer Sascha von Written In Black Designworks über seine Arbeit und seine ziemlich ungewöhnliche Jobkombination.
Hurricane ohne Scheeßel? Undenkbar. Ohne die Unterstützung aus der Gesamtgemeinde und der ganzen Region wäre unser Festival unmöglich. Dementsprechend eng arbeiten wir mit Politik, Behörden und Anwohnern zusammen, in über 23 Jahren sind so nicht einfach Geschäftsbeziehungen, sondern Freundschaften entstanden. Und doch ist es unvermeidlich, dass wir für manche Anwohner nur "die aus Hamburg" sind, weil wir die meiste Zeit im Jahr ja auch von dort arbeiten. Mit dem Hurricane Festival Store, der noch bis zum 14. Juni geöffnet ist, wollen wir das ändern.
Wer würde das nicht wollen: Einmal backstage die ganz großen Künstlerinnen und Künstler erleben und hautnah mitverfolgen, was sich alles hinter der Bühne abspielt und wie viel Arbeit alle Beteiligten in einen einzigen Auftritt stecken müssen. Als Trainee bei FKP Scorpio gehört diese Arbeit zu meinem Job. Und schon während meines Praktikums konnte ich Eindrücke sammeln, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Ein Journalist schrieb nach der ROLLING STONE Park-Premiere im Europa-Park bezugnehmend auf den Veranstaltungsort: „Mein Großvater verlor hier einst seine Schirmmütze in der Achterbahn Eurosat, mein Vater musste nach einem Ritt in der Euromir kreidebleich auf eine Bank gelegt werden. Mein letzter Besuch dürfte etwa 15 Jahre her sein, damals veränderte sich meine Definition von Vergnügen. Jetzt schließt sich der Kreis, und das fühlt sich merkwürdig an.“ So wie ihm mag es einigen Festival-Afficinados gegangen sein, als sie davon erfuhren, dass FKP Scorpio hier ein Schwesterfestival zum seit Jahren ausverkauften ROLLING STONE Beach plant. Und entschied man sich dann für die Teilnahme an dieser wirklich nicht alltäglichen Festivalpremiere, stellten sich unbesehen oft Fragen wie „Rattert dann die Achterbahn hinter der Hauptbühne längs?“ oder „Gibt's zum fünften Bier ein Highfive von der Euromaus?“.
Hand aufs Herz: Wenn Eltern ihren Kindern einen Zauberkasten schenken, landen die tausend Einzelteile schnell im gesamten Zimmer (oder den Mägen der jüngeren Geschwister), ohne dass auch nur ein einziger Trick halbwegs passabel gelingt. Bei Alexander Straub muss das irgendwie anders gelaufen sein: Nur wenige Jahre, nachdem seine Eltern ihm einen Zauberkasten geschenkt haben, steht er gemeinsam mit David Copperfield auf einer Bühne in Las Vegas, schnappt sich als erster Zauberkünstler den Weltmeistertitel der darstellenden Künste im Bereich Varieté und geht damit in die Geschichte ein. Sein aktuelles Programm "Fesselnde Unterhaltung" führt ihn bis zum Ende des Jahres durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wir haben Alexander nach seinem Auftritt im Hamburger Delphi Showpalast ein paar Fragen gestellt.
Regelmäßig erreichen uns Presseanfragen aus Deutschland und der ganzen Welt. Hier sind einige der Fragen, die uns Journalistinnen und Journalisten in den letzten Wochen gestellt haben - und natürlich die Antworten von CEO Folkert Koopmans.
Wer in der kommenden Saison auf den Bühnen steht, wissen wir. Aber wie sieht es eigentlich dahinter aus? Hurricane und Southside sind logistische und planerische Mammutprojekte, die nur mit einem Team gestemmt werden können, das vor Ort in die Tausende geht.
Normalerweise interessieren sich Fotografen auf unseren Festivals vor allem für internationale Musikstars. Umso mehr hat es uns gefreut, dass einer von ihnen seine Kamera mal nicht auf, sondern hinter die Bühnen gerichtet hat. Mike Beims hat beim Hurricane 2018 Leute vor seine Linse geholt, die sonst nicht im Fokus stehen: Rettungskräfte, Techniker, Polizeileute - Menschen aus der Region, ohne die das Festival nicht möglich wäre. Wir zeigen Euch ein paar unserer Lieblingsbilder und haben Mike ein paar Fragen zu seinem Projekt gestellt. Seine besten Fotos sind noch bis zum 12. Mai im Heimatmuseum Scheeßel zu sehen.
Ah, Schulbands. Da werden verdrängte Erinnerungen wach: An halb-freiwillige Xylophon-Eskapaden und verschlafene Triangel-Einsätze, oder an pädagogische Bankrotterklärungen wie "Wer zu spät kommt, spielt Bass". Dass es auch anders geht, beweisen junge Musikerinnen und Musiker seit etlichen Jahren beim bundesweiten Nachwuchswettbewerb SchoolJam. Über 1.200 Bands haben sich für die 2019er-Ausgabe beworben, deren Hauptpreis unter anderem Auftritte auf unserem Hurricane und Southside-Festival sind. Die Gewinner von "Highheel Sneakers" haben sich das definitiv verdient: Bei ihrem Mix aus Funk, Jazz und Hip-Hop klatschen selbst Musikunterricht-Traumatisierte auf 2 und 4.
Es gibt Preise, die machen uns ganz besonders stolz: Nicht weil wir gerne Trophäen sammeln, sondern weil uns das ausgezeichnete Thema besonders viel bedeutet.
Musik macht unsere Welt genauso lebenswert wie sauberes Wasser und klare Luft - aber darf sie das um jeden Preis? Wir finden nicht. Aus diesem Grund arbeiten wir daran, unseren CO2-Ausstoß in all unseren Geschäftsbereichen zu verringern. Nachdem auf Festivals bereits seit einigen Jahren das "Grün Rockt"-Programm erfolgreich läuft, gehen wir nun auch im Tourneesektor und bei Dienstreisen weitere Schritte in diese Richtung. Wir stehen damit erst am Anfang einer langen Entwicklung und schreiben nicht darüber, um uns selbst zu loben - sondern weil uns als Unternehmen dieses Thema wichtig ist und wir als großer Akteur in der Branche eine besondere Verantwortung spüren.
Wer hautnah erfahren möchte, wie sehr das Internet unseren Medienkonsum verändert hat, sollte seinen Eltern einfach mal versuchen zu erklären, was die Rocket Beans sind. "Die Rocket was?" - da geht's schon los. Tatsächlich ist es gar nicht einfach, das Popkultur-Kollektiv in einem Satz zu beschreiben. Wir haben uns gedacht, dass sie das wohl selbst am besten können und haben die Bohnen deshalb in ihrem Hamburger Hauptquartier besucht. Kommt mit!